Per Gericht gegen den Harlinger Kessel 2011 Zwischenstand zum Jahreswechsel
update 23.02.12 13:00 Uhr
Anträge aus dem Kessel 2011 Das Amtsgericht Dannenberg schreibt jetzt wohl nach und nach alle an, die bereits aus dem Kessel heraus den "Antrag auf richterliche Überprüfung der Freiheitsentziehung" gestellt haben, und fragt, ob der Antrag aufrechterhalten werden soll. Wir raten: Ja! Wenn ihr dem folgt, teilt uns das bitte unter
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mit, ihr erhaltet dann auch unser aktuelles Anschreiben mit näheren Infos und Musterbegründung.
Die Folgen der Aktion auf der Salzhalde vom 11-12.06.11
update 03.01.12 18:30 Uhr Jetzt flattern bei einigen Leuten Briefe von der Staatsanwaltschaft ins Haus. Gegen eine Zahlung von 200 € für den Verein „Kinder von Tschernobyl“ binnen einen Monats, wird von der Erhebung einer öffentlichen Klage abgesehen und das Verfahren endgültig eingestellt.
Wir haben uns mit unserem Anwalt verständigt. Er wird sich mit der Staatsanwaltschaft und auch mit dem Ankläger, dem Bundesamt für Strahlenschutz in Verbindung setzen. ( Es gibt in der Sache schon Gespräche )
Sitzblockade bei Harlingen, Kessel nicht rechtmäßig
Anläßlich des 13. Castortransportes in das oberirdische Zwischenlager Gorleben, zogen am 26.11.2011 etwa 2000 Menschen vom Camp Hitzacker an die Castortransportstrecke in die Nähe von Harlingen. Im Laufe der Zeit wuchs die Sitzblockade auf der Castorschienenstrecke auf etwa 5000 Menschen an.
Bericht über die Gleisblockade bei Harlingen am 26./ 27. 11. 2011, Gerd B.
Mehrere tausend Menschen blockierten den Castor auf dem Gleis bei Harlingen, auf der Strecke von Lüneburg nach Dannenberg, eine ganze Nacht lang. Wie die ersten Aktivisten auf die Gleise gelangt sind, habe ich nicht mitbekommen, da ich erst bei der Demo in Dannenberg war und mich erst anschließend nach Harlingen begeben habe, 4 km von Hitzacker entfernt. In der Taz war zu lesen, die Polizei habe die Anweisung gehabt, bloß symbolisch dazustehen und die Leute durchzulassen: es waren einfach zu viele.
Gedächtnisprotokoll über die Schienenblockade in Harlingen am 26./27.11.2011. Helga E.
Am 26.11. 2011 kamen mein Mann (63), unser Sohn (32) und ich (64) nach Hitzacker ins Camp, um zu erfahren, welche Blockade geplant ist und an welcher wir teilnehmen könnten.
Gegen 14.00 Uhr fuhren mehrere Autos in verschiedenen Konvois nach Harlingen. Einer solchen Gruppe schlossen wir uns an, parkten die Autos in Harlingen und gingen zu Fuß (gegen 14.30 Uhr) in einer großen Gruppe Richtung Schienen.
Wir haben gegen die Rechtmäßigkeit der Ingewahrsamnahme in Harlingen in 2010 geklagt und die Klage ist in Dannenberg abgewiesen worden. Unsere Anwälte wollen nun die nächste Instanz damit beschäftigen. Die Aussagen der Polizei zu den Verhältnissen im Kessel habe ich als Betroffene anders gesehen, als dort dargestellt.
Zwei DemonstrantInnen haben sich heute Mittag an den Toren des Endlagerbergwerks angekettet. Mit mehr als 100 Mitgliedern der Aktionsgruppen Widersetzen, contrAtom, X-tausendmal quer und der KURVE Wustrow war es heute um 12 Uhr zum Schichtwechsel von ca. 100 Angestellten gelungen, die Zufahrten zu blockieren. Nach zwei Stunden beendeten die AktivistInnen ihre Blockade.
Liebe Leute, während der Zeit, die wir miteinander verbracht haben, habt ihr uns immer wieder das Gefühl gegeben, dass es richtig und gut ist, was wir machen. Das hat uns sehr gefreut.
Wir möchten Euch sagen:
Eine Aktion ist nur so gut, wie die Leute, die an dieser Aktion teilnehmen und ihr wart große Klasse. Eine wundervolle Power, die uns mitgetragen hat. Die Stimmung, es war großartig. Wir bedanken uns bei Euch.
Reisen ist bekanntlich etwas, wozu es viele verschiendene Anlässe geben kann. Neben den Standards Urlaub und Besuchen hat auch der Protest-Tourismus doch nennenswerte Ausmaße. Ein solcher Protest-Tourist war ich nun auch wieder mal und kann hier von meiner Reise ins Wendland erzählen.
Gleisblockade des Castor-Transportes in Harlingen am 26.-27.11.2011 – ein persönlicher Bericht, Michael W.
Meine Bezugsgruppe versammelt sich am Samstagmittag im Camp Hitzacker, unsere Sprecherin nimmt am SprecherInnenrat teil und sagt uns anschließend, dass wir zu Fuß zur Bahnstrecke gehen. In einem großen Treck ziehen wir mit unseren Strohsäcken über die volle Breite der Straße nach Harlingen, eine eindrucksvolle Demo, die von einem Polizeihubschrauber aus beobachtet wird.
Gorleben Castor 2011. Die Webseite gegen den Gorleben-Castor.
Bündnis, Hintergrund, Aktuelles, Termine, Unterstützen, Mobilisieren, Mitarbeiten, Presse, Anreise, Übernachten, Patenschaften, Infopunkte und Camps, Infos für Castor-Tage